Hältst du dich für liebenswert?


Unbewusste Gedanken über uns selbst lösen eine Wirkung im Innen und Außen aus – Stimmung, Gefühle, Emotionen und Reaktionen, auch das Gesetzt der Anziehung (dann „passieren“ einfach solche Dinge – sowohl positives als auch Negatives.


Unbewusst heißt, dass wir auch keine Schuld daran tragen, dass wir diese Gedanken haben.

Wie kann ich mir diese Gedanken ins Bewusstsein rufen und sie aktiv in eine für mich angenehme Richtung lenken?

Wenn dich ein naher Freund ganz liebevoll fragen würde: Was denkst du wirklich über dich selbst? Ganz besonders über deinen Wert? Hältst du dich für etwas besonders wertvolles? Hältst du dich z. B. für ein ganz besonders liebenswertes Wesen?

Schließe deine Augen – lass diese Frage ein paar Sekunden wirken - was denkst du über deinen Wert? Hältst du dich für liebenswert? Und glaubst du, dass du vom Leben selbst oder von Vater/Mutter/Gott/unserer Quelle/dem Universum unendlich geliebt wirst? Was kommt bei dir hoch? Wenn du dich liebevoll auf deine innere Stimme konzentrierst, darfst du deine unbewussten Glaubenssätze anhören, was du wirklich über dich denkst. Um dir auch weitere Gedanken bewusst zu machen, empfehle ich dir folgende Übung. Es sind 4 Fragen an dich selbst, die du bitte handschriftlich notieren kannst:

1. Was an dir findest du gut, sympathisch oder liebenswert? Nicht nur Fähigkeiten (Kochen, Tennis spielen) sondern auch Eigenschaften, Werte, Charakterzüge und Verhaltensweisen die du liebenswert findest?

2. Was denkst du über deinen Körper? Magst du ihn oder liebst du ihn gar? Oder lehnst du ihn ab so wie er ist und aussieht? Und wie fühlst du dich meist in diesem deinem Körper?

3. Wie liebevoll, achtsam, freundlich gehst du mit dir selbst im Alltag um? Behandelst du dich wie einen sehr guten Freund oder wie deine beste Freundin? Oder bist du dir gegenüber oft hart überfordernd, ungnädig, ungeduldig, kritisierend, dich selbst beschimpfend, verurteilend? Schau besonders darauf wie du mit dir umgehst, wenn es dir nicht so gut geht oder dir etwas unangenehmes passiert ist.

4. Wenn du dir ein Zeugnis ausstellen solltest über deine ganze bisherige Lebensleistung, seit deinem Auszug aus dem Elternhaus. Was für ein Zeugnis würdest du dir ausstellen? Wie würdest du dich, deinen Weg, privat und beruflich bewerten? Es lohnt sich, dir Zeit zu nehmen für dieses Zwischenzeugnis. Denn ganz gleich ob bewusst oder nicht, du hast dir schon längst Noten gegeben. Mach dir durch diese Übung bewusst, welche es sind.


Sobald wir unsere Gedanken zu uns selbst aufschreiben, passiert in uns etwas besonderes. Wir geben uns selbst eine Antwort und zugleich sind wir so ehrlich und verletzlich. Geh behutsam mit dir um und egal, was du nun als Ergebnis notiert hast, diese Gedanken wollen einmal angesehen werden. Es ist gut, wie es ist. Alles darf da sein. Und nun darfst du dir selbst einen Impuls geben, wie du denn gern über dich denken würdest, welches Gefühl darf sich denn in dir ausbreiten? Ist es wertschätzend, dankbar, erfüllend, frei, ausgelassen, wild, kindlich, kreativ, aufgeschlossen, glücklich? Benennen und notiere jetzt zwei Wunschemotionen oder Gedanken zu 1.,2.,3. und 4. - wie fühlt sich das nun an?


Mache diese Übung in Stille für dich und beantworte dir ganz liebevoll und ehrlich diese 4 Fragen und gebe dir immer einen positiv ausgerichteten Impuls, wie du dich gern fühlen möchtest.

Ich wünsche dir viele Erkenntnisse.


In Liebe Kathi